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Ideas and methods for students, parents, tutors, and schools.

Ideen und Methoden für Schüler, Eltern, Tutoren und Schulen.

How learning works

Wie Lernen funktioniert

Recognition vs. understanding

Wiedererkennen vs. Verstehen

There’s a difference between recognizing something and understanding it. Recognition is the feeling you get when you see something familiar. Understanding is the ability to use an idea, explain it in your own words, apply it somewhere new.

Es gibt einen Unterschied zwischen Wiedererkennen und Verstehen. Wiedererkennen ist das Gefühl, wenn man etwas Bekanntes sieht. Verstehen ist die Fähigkeit, eine Idee zu nutzen, sie in eigenen Worten zu erklären, sie auf etwas Neues anzuwenden.

Students often confuse these. They read their notes, find everything familiar, and conclude they’ve learned it. Then the exam asks them to do something with the material, and they discover they can’t.

Schüler verwechseln das oft. Sie lesen ihre Notizen, finden alles vertraut und schliessen, dass sie es gelernt haben. Dann verlangt die Prüfung, dass sie etwas mit dem Stoff tun, und sie entdecken, dass sie es nicht können.

A simple test: after studying something, close the book and explain it aloud—to yourself, to a wall, to a patient pet. If you can’t, you don’t understand it yet. If you can, but only using the exact words from the textbook, you’re closer but not there. Real understanding means you can say it a different way.

Ein einfacher Test: Nach dem Lernen das Buch schliessen und laut erklären—sich selbst, einer Wand, einem geduldigen Haustier. Wenn du es nicht kannst, verstehst du es noch nicht. Wenn du es nur mit den exakten Worten aus dem Lehrbuch kannst, bist du näher dran, aber noch nicht da. Echtes Verstehen bedeutet, es anders sagen zu können.

How gaps compound

Wie Lücken sich aufschaukeln

Imagine learning to build with bricks. Each concept rests on the ones below. If a lower brick is missing, everything above it is unstable.

Stell dir vor, du lernst mit Bausteinen zu bauen. Jedes Konzept ruht auf den darunterliegenden. Wenn ein unterer Baustein fehlt, ist alles darüber instabil.

In school, the class moves at a fixed pace. If you get 85% on a test, you move on. But that 15% you missed doesn’t disappear—it becomes a gap in your foundation. The next unit builds on the previous one. Now you’re trying to understand new material while standing on shaky ground.

In der Schule geht die Klasse in festem Tempo voran. Wenn du 85% im Test hast, gehst du weiter. Aber die 15%, die du verpasst hast, verschwinden nicht—sie werden zu einer Lücke in deinem Fundament. Die nächste Einheit baut auf der vorherigen auf. Jetzt versuchst du, neuen Stoff zu verstehen, während du auf wackligem Grund stehst.

Over years, small gaps become large ones. A student who didn’t quite grasp fractions struggles with algebra. A student who didn’t quite grasp algebra struggles with calculus. Eventually, students conclude they’re "not a math person." Usually, they’re wrong. They’re a person with gaps.

Über Jahre werden kleine Lücken zu grossen. Ein Schüler, der Brüche nicht ganz begriffen hat, kämpft mit Algebra. Ein Schüler, der Algebra nicht ganz begriffen hat, kämpft mit Analysis. Irgendwann schliessen Schüler, sie seien «kein Mathe-Typ». Meist liegen sie falsch. Sie sind Menschen mit Lücken.

One-on-one tutoring can find and repair gaps. The tutor asks questions, notices where confusion starts, goes backward until reaching solid ground, then rebuilds forward.

Einzelunterricht kann Lücken finden und reparieren. Der Tutor stellt Fragen, bemerkt, wo Verwirrung beginnt, geht zurück, bis er festen Boden erreicht, und baut von dort wieder auf.

Why most study methods don’t work

Warum die meisten Lernmethoden nicht funktionieren

Students spend hours highlighting textbooks, rereading notes, and cramming before exams. These methods feel productive. They’re mostly useless.

Schüler verbringen Stunden damit, Lehrbücher zu markieren, Notizen wiederzulesen und vor Prüfungen zu pauken. Diese Methoden fühlen sich produktiv an. Sie sind meist nutzlos.

Highlighting is passive. Your eyes move over the page, your hand moves the highlighter, but your brain does very little. Rereading produces familiarity, which feels like learning but isn’t. Cramming can work for short-term recall, but the knowledge evaporates within days.

Markieren ist passiv. Deine Augen bewegen sich über die Seite, deine Hand bewegt den Marker, aber dein Gehirn tut sehr wenig. Wiederlesen erzeugt Vertrautheit, die sich wie Lernen anfühlt, aber keines ist. Pauken kann für kurzfristiges Erinnern funktionieren, aber das Wissen verflüchtigt sich innerhalb von Tagen.

What actually works:

Was tatsächlich funktioniert:

Retrieval practice. Instead of rereading, close the book and try to recall what you learned. The effort of retrieving information strengthens memory far more than the ease of reviewing it.

Abrufübung. Statt wiederzulesen, schliesse das Buch und versuche zu erinnern, was du gelernt hast. Die Anstrengung des Abrufens stärkt das Gedächtnis weit mehr als die Leichtigkeit des Wiederholens.

Spaced repetition. Instead of studying everything the night before, spread your practice over days or weeks. Each time you return to material after a gap, you have to work harder to recall it—and that work makes the memory stronger.

Verteiltes Lernen. Statt alles am Abend vorher zu lernen, verteile deine Übung über Tage oder Wochen. Jedes Mal, wenn du nach einer Pause zum Stoff zurückkehrst, musst du härter arbeiten—und diese Arbeit macht das Gedächtnis stärker.

Interleaving. Instead of practicing one type of problem until you’ve mastered it, then moving to the next type, mix different types together. This feels harder. But it produces better performance on tests, because real tests don’t tell you which technique to use.

Verschachtelung. Statt eine Art von Aufgabe zu üben, bis du sie beherrschst, und dann zur nächsten zu gehen, mische verschiedene Typen. Das fühlt sich schwieriger an. Aber es erzeugt bessere Leistung in Tests, weil echte Tests dir nicht sagen, welche Technik du verwenden sollst.

Elaboration. Connect new information to things you already know. How does this relate to what I learned before? Why does this make sense? What’s an example from my own experience?

Elaboration. Verbinde neue Information mit Dingen, die du bereits weisst. Wie hängt das mit dem zusammen, was ich vorher gelernt habe? Warum ergibt das Sinn? Was ist ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung?

The pattern: methods that feel easy tend not to work. Methods that feel difficult tend to work. Learning requires struggle. If it feels too easy, you’re probably not learning.

Das Muster: Methoden, die sich leicht anfühlen, funktionieren tendenziell nicht. Methoden, die sich schwierig anfühlen, funktionieren tendenziell. Lernen erfordert Mühe. Wenn es sich zu leicht anfühlt, lernst du wahrscheinlich nicht.

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For students

Für Schüler

How to read difficult material

Wie man schwieriges Material liest

Most students read passively. Their eyes scan the page while their mind wanders. Forty-five minutes later, they "finished the chapter" but can’t say what it contained.

Die meisten Schüler lesen passiv. Ihre Augen scannen die Seite, während ihr Geist wandert. Fünfundvierzig Minuten später haben sie «das Kapitel geschafft», können aber nicht sagen, was drin war.

Active reading is different. It’s slower, more effortful, and far more effective.

Aktives Lesen ist anders. Es ist langsamer, anstrengender und weit effektiver.

Before you read: Look at the headings and any summary at the end. What is this chapter trying to explain? What questions should you be able to answer afterward?

Bevor du liest: Schau dir die Überschriften und jede Zusammenfassung am Ende an. Was versucht dieses Kapitel zu erklären? Welche Fragen solltest du danach beantworten können?

While you read: Stop at the end of each section. Without looking back, summarize what you just read in one or two sentences. If you can’t, reread the section.

Während du liest: Halte am Ende jedes Abschnitts an. Ohne zurückzuschauen, fasse zusammen, was du gerade gelesen hast. Wenn du das nicht kannst, lies den Abschnitt nochmal.

When you encounter something confusing: Don’t skip it. Confusion is information—it tells you where your understanding is incomplete. Stop and figure out what exactly you don’t understand. Is it a word? Look it up. Is it how two ideas connect? Go back to where each idea was introduced.

Wenn du etwas Verwirrendes triffst: Überspring es nicht. Verwirrung ist Information—sie sagt dir, wo dein Verstehen unvollständig ist. Halte an und finde heraus, was genau du nicht verstehst. Ist es ein Wort? Schlag es nach. Ist es, wie zwei Ideen zusammenhängen? Geh zurück zu wo jede Idee eingeführt wurde.

After you read: Close the book and write down everything you remember. Then open the book and check what you missed. Those are the things you need to study more.

Nach dem Lesen: Schliesse das Buch und schreibe alles auf, woran du dich erinnerst. Dann öffne das Buch und prüfe, was du vergessen hast. Das sind die Dinge, die du mehr lernen musst.

The Feynman method

Die Feynman-Methode

Richard Feynman was a physicist who won the Nobel Prize and could explain complex ideas to anyone. His method:

Richard Feynman war ein Physiker, der den Nobelpreis gewann und komplexe Ideen jedem erklären konnte. Seine Methode:

1. Choose a concept you want to understand.
2. Explain it as if you were teaching it to a child. Use simple words. No jargon.
3. Identify the gaps—where your explanation gets vague or you have to use terms you can’t define.
4. Go back to the source material and fill the gaps.
5. Simplify further. Use analogies. Tell a story.

1. Wähle ein Konzept, das du verstehen willst.
2. Erkläre es, als würdest du es einem Kind beibringen. Benutze einfache Worte. Kein Fachjargon.
3. Identifiziere die Lücken—wo deine Erklärung vage wird oder du Begriffe benutzen musst, die du nicht definieren kannst.
4. Geh zurück zum Quellmaterial und fülle die Lücken.
5. Vereinfache weiter. Benutze Analogien. Erzähle eine Geschichte.

The method works because it forces you to confront what you don’t understand. When you’re reading, it’s easy to glide over confusing parts. When you’re explaining, you can’t hide.

Die Methode funktioniert, weil sie dich zwingt, dich dem zu stellen, was du nicht verstehst. Beim Lesen ist es leicht, über verwirrende Teile hinwegzugleiten. Beim Erklären kannst du dich nicht verstecken.

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For parents

Für Eltern

How to help without doing the work

Wie man hilft, ohne die Arbeit zu machen

The temptation is strong: your child is struggling, you know how to do it, so you show them. This feels helpful. Often it isn’t.

Die Versuchung ist stark: Dein Kind kämpft, du weisst wie es geht, also zeigst du es ihm. Das fühlt sich hilfreich an. Oft ist es das nicht.

When you solve a problem for a child, they learn that when things get hard, someone else will do it. When you let them struggle and eventually succeed, they learn that they can do hard things.

Wenn du ein Problem für ein Kind löst, lernt es, dass wenn Dinge schwer werden, jemand anders es macht. Wenn du es kämpfen lässt und es schliesslich schafft, lernt es, dass es schwere Dinge tun kann.

Instead of explaining, ask questions. "What do you think the first step is?" "What have you tried so far?" "What would happen if you tried this?" Questions keep the thinking with the child.

Statt zu erklären, stelle Fragen. «Was denkst du, ist der erste Schritt?» «Was hast du bisher versucht?» «Was würde passieren, wenn du das versuchst?» Fragen halten das Denken beim Kind.

Help them get unstuck, not finished. If they’re completely stuck, help them find one next step—not the solution. "What if you reread this paragraph?" "What do you know for sure?" Then step back.

Hilf beim Weiterkommen, nicht beim Fertigwerden. Wenn sie völlig feststecken, hilf ihnen, einen nächsten Schritt zu finden—nicht die Lösung. «Was, wenn du diesen Absatz nochmal liest?» «Was weisst du sicher?» Dann tritt zurück.

Make it safe to struggle. Children avoid hard work when they fear failure. If wrong answers lead to disappointment, they’ll choose easy tasks or give up quickly. If wrong answers are treated as useful information ("Interesting—what made you think that?"), they’ll take risks and persist.

Mach es sicher zu kämpfen. Kinder vermeiden harte Arbeit, wenn sie Versagen fürchten. Wenn falsche Antworten zu Enttäuschung führen, werden sie leichte Aufgaben wählen oder schnell aufgeben. Wenn falsche Antworten als nützliche Information behandelt werden («Interessant—wie bist du darauf gekommen?»), werden sie Risiken eingehen und durchhalten.

What praise actually does

Was Lob tatsächlich bewirkt

Praise seems straightforwardly good. Research suggests it’s more complicated. The type matters.

Lob scheint eindeutig gut zu sein. Forschung zeigt, dass es komplizierter ist. Die Art zählt.

Praise for ability ("You’re so smart!") can backfire. Children who are praised for being smart often become afraid of challenges—if they struggle, they might not seem smart anymore. They may avoid hard tasks and give up quickly.

Lob für Fähigkeit («Du bist so schlau!») kann nach hinten losgehen. Kinder, die für Schlausein gelobt werden, bekommen oft Angst vor Herausforderungen—wenn sie kämpfen, scheinen sie vielleicht nicht mehr schlau. Sie meiden möglicherweise schwere Aufgaben und geben schnell auf.

Praise for effort and strategy ("You worked hard on that" or "I like how you tried a different approach") tends to work better. Children learn that effort leads to improvement. They’re more likely to persist.

Lob für Anstrengung und Strategie («Du hast hart daran gearbeitet» oder «Mir gefällt, dass du einen anderen Ansatz versucht hast») funktioniert tendenziell besser. Kinder lernen, dass Anstrengung zu Verbesserung führt. Sie sind eher bereit durchzuhalten.

Signs a child might be struggling

Anzeichen, dass ein Kind kämpft

Children don’t always say they’re struggling. Watch for: homework takes much longer than it should; they avoid certain subjects; frustration or tears over schoolwork; declining grades; they can do problems with help but not alone; they’ve memorized procedures but can’t explain why they work; they say "I’m just not good at this."

Kinder sagen nicht immer, dass sie kämpfen. Achte auf: Hausaufgaben dauern viel länger als sie sollten; sie meiden bestimmte Fächer; Frustration oder Tränen bei Schularbeit; sinkende Noten; sie können Aufgaben mit Hilfe, aber nicht allein; sie haben Verfahren auswendig gelernt, können aber nicht erklären warum sie funktionieren; sie sagen «Ich bin einfach nicht gut darin».

Signs a child might be bored

Anzeichen, dass ein Kind gelangweilt ist

The opposite problem is less often recognized: work is done quickly and carelessly; high test scores but low engagement; they finish early and have nothing to do; they seem checked out or restless; they ask questions the teacher can’t answer—or stop asking questions entirely; they say school is "easy" or "pointless."

Das gegenteilige Problem wird seltener erkannt: Arbeit wird schnell und nachlässig erledigt; hohe Testnoten, aber geringes Engagement; sie sind früh fertig und haben nichts zu tun; sie wirken abwesend oder unruhig; sie stellen Fragen, die der Lehrer nicht beantworten kann—oder hören auf, Fragen zu stellen; sie sagen, Schule sei «einfach» oder «sinnlos».

These children are often told to be patient. What they need is challenge—deeper questions, harder problems, material beyond the curriculum. Boredom teaches students that learning is tedious and that their curiosity doesn’t matter.

Diese Kinder bekommen oft gesagt, sie sollen geduldig sein. Was sie brauchen, ist Herausforderung—tiefere Fragen, schwierigere Aufgaben, Stoff jenseits des Lehrplans. Langeweile lehrt Schüler, dass Lernen mühsam ist und dass ihre Neugier nicht zählt.

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For tutors

Für Tutoren

Finding where understanding broke down

Finden, wo das Verstehen zerbrach

When a student is confused, the confusion has a source. Your job is to find it.

Wenn ein Schüler verwirrt ist, hat die Verwirrung eine Quelle. Deine Aufgabe ist, sie zu finden.

Start with what they can do. Ask questions that begin easy and gradually get harder. Where do they start struggling? That’s the boundary of their understanding.

Beginne mit dem, was sie können. Stelle Fragen, die leicht beginnen und allmählich schwerer werden. Wo beginnen sie zu kämpfen? Das ist die Grenze ihres Verstehens.

Go backward, not forward. When you find confusion, don’t try to explain the current topic. Go back to the prerequisite knowledge. Often the problem is something they supposedly learned months or years ago.

Geh rückwärts, nicht vorwärts. Wenn du Verwirrung findest, versuche nicht, das aktuelle Thema zu erklären. Geh zurück zum Vorwissen. Oft ist das Problem etwas, das sie angeblich vor Monaten oder Jahren gelernt haben.

Ask "why" and "how," not just "what." A student might be able to state a rule but not understand it. "Cross-multiply to solve proportions." Why? If they can’t explain why, they don’t really know how—they’ve memorized a procedure without understanding.

Frage «warum» und «wie», nicht nur «was». Ein Schüler kann vielleicht eine Regel nennen, aber sie nicht verstehen. «Kreuzweise multiplizieren, um Proportionen zu lösen.» Warum? Wenn sie nicht erklären können warum, wissen sie nicht wirklich wie.

Questioning techniques

Fragetechniken

Wait after asking. The silence feels awkward. Don’t fill it. Wait at least three seconds—longer for difficult questions. Students need time to think. If you rescue them too quickly, they learn to wait for rescue.

Warte nach dem Fragen. Die Stille fühlt sich unangenehm an. Fülle sie nicht. Warte mindestens drei Sekunden—länger bei schwierigen Fragen. Schüler brauchen Zeit zum Denken. Wenn du sie zu schnell rettest, lernen sie, auf Rettung zu warten.

Ask one question at a time. "Why did that happen and what would you do differently?" contains two questions. The student will answer whichever is easier and ignore the other.

Stelle eine Frage auf einmal. «Warum ist das passiert und was würdest du anders machen?» enthält zwei Fragen. Der Schüler wird die leichtere beantworten und die andere ignorieren.

Follow up on answers. "Tell me more about that." "What do you mean by...?" "How do you know?" "What’s an example?"

Folge Antworten nach. «Erzähl mir mehr darüber.» «Was meinst du mit...?» «Woher weisst du das?» «Was ist ein Beispiel?»

Responding to wrong answers

Auf falsche Antworten reagieren

Wrong answers are information. They reveal how a student is thinking.

Falsche Antworten sind Information. Sie zeigen, wie ein Schüler denkt.

Don’t immediately correct. Your first response shouldn’t be "No" or "Actually..." Instead: "Interesting. How did you get that?" or "Walk me through your thinking."

Korrigiere nicht sofort. Deine erste Reaktion sollte nicht «Nein» oder «Eigentlich...» sein. Stattdessen: «Interessant. Wie bist du darauf gekommen?» oder «Führe mich durch dein Denken.»

Find what’s right in the wrong answer. Often a wrong answer shows partially correct thinking. Acknowledge what’s right, then work on what’s wrong.

Finde, was richtig ist an der falschen Antwort. Oft zeigt eine falsche Antwort teilweise korrektes Denken. Erkenne an, was richtig ist, dann arbeite an dem, was falsch ist.

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For schools

Für Schulen

Workshop: Learning how to learn

Workshop: Lernen zu lernen

A workshop for students (ages 10–18). Core ideas: recognition vs. understanding; why some study methods work and others don’t; retrieval practice; spaced repetition; the Feynman technique. Key message: Learning is not passive. Effective learning requires effort and strategy.

Ein Workshop für Schüler (10–18 Jahre). Kernideen: Wiedererkennen vs. Verstehen; warum manche Lernmethoden funktionieren und andere nicht; Abrufübung; verteiltes Lernen; die Feynman-Methode. Kernbotschaft: Lernen ist nicht passiv. Effektives Lernen erfordert Anstrengung und Strategie.

Workshop: Critical thinking

Workshop: Kritisches Denken

A workshop for students (ages 12–18). Core ideas: what is a claim and what is evidence; correlation vs. causation; sources and credibility; how to change your mind; common fallacies. Key message: Critical thinking is the habit of asking "How do I know this is true?" and being willing to change your mind when evidence demands it.

Ein Workshop für Schüler (12–18 Jahre). Kernideen: Was ist eine Behauptung und was ist ein Beleg; Korrelation vs. Kausalität; Quellen und Glaubwürdigkeit; wie man seine Meinung ändert; häufige Fehlschlüsse. Kernbotschaft: Kritisches Denken ist die Gewohnheit zu fragen «Woher weiss ich, dass das wahr ist?» und bereit zu sein, die Meinung zu ändern, wenn Belege es verlangen.

Workshop: Working with AI

Workshop: Mit KI arbeiten

A workshop for students (ages 12–18) or teachers. Core ideas: what AI is and isn’t; what AI is good for; what AI is not good for; how to use AI to learn rather than avoid learning; the verification problem. Key message: AI is a tool. Used well, it extends your capabilities. Used poorly, it replaces your thinking and leaves you with nothing.

Ein Workshop für Schüler (12–18 Jahre) oder Lehrpersonen. Kernideen: Was KI ist und nicht ist; wofür KI gut ist; wofür KI nicht gut ist; wie man KI zum Lernen nutzt statt Lernen zu vermeiden; das Verifikationsproblem. Kernbotschaft: KI ist ein Werkzeug. Gut benutzt, erweitert es deine Fähigkeiten. Schlecht benutzt, ersetzt es dein Denken und lässt dich mit nichts zurück.

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